November 2006

Mittwoch, 1.11.2006

John de Ruiter gesehen, erlebt. Gänzlich fern jedweder Persönlichkeit, wie auch persönlicher Zuwendung. Ganz Aufmerksamkeit, Stille und Liebe. Sein Vokabular ist mir fremd und ist sehr un-advaitisch. Erfrischend anders, und eine Überforderung für den Verstand, was der Sache ja nur gut tut. Seine Antworten sind kurz und essentiell. Man könnte seine Art für eine Masche halten... ich denke, er ist einfach sehr auf die Essenz ausgerichtet und schweigt daher viel, spricht nur, wenn es wirklich sein soll.

Es war eine schöne Erfahrung, wenn ich auch mehrmals fast eingepennt bin - doch nicht weil es langweilig gewesen wäre, sondern weil ich totalen Schlafmangel habe. Und: liebe Menschen kennen gelernt, auch hier wieder, als würde man sich schon ewig kennen... tja, vielleicht kennt man sich ja auch schon ewig... irgendwie kennt man ja jeden schon ewig, man ist ja das Gleiche. Vielleicht kommen mir deshalb immer öfter so viele Menschen bekannt vor... ist wirklich frappierend. Die Menschheit ist eine Familie, und die Wahrheitssucher und -finder sind meine nächsten Verwandten...

Dem voraus ging ein wunderschönes Wochenende mit dem Besuch von zwei Freunden und zahllosen Gesprächen mit meiner Seelenfreundin/-schwester I. Mit ihr ist gut SEIN. Diese Leichtigkeit, die sie umweht wie eine laue Brise, der Humor und die Offenheit... so viel Lachen und Spontaneität, so viel Übereinstimmung und Gleichklang, gar nicht zu beschreiben - einfach schön. Für uns beide ein Geschenk, dass wir sowohl im Sein als auch von unseren Persönlichkeiten her so gut harmonieren. Lange nicht mehr so viel gelacht...

Ja, es waren ereignisreiche Tage.

später - im Zug

Was mir - nur ein bisschen - bei ihm fehlt, bei John, ist eine menschliche Komponente - mal ein herzliches Lachen, Humor und menschliche Wärme... Ok, man spürt ihm an, dass er Anteil nimmt, man spürt auch Liebe, aber eben die göttliche, sehr unpersönliche Liebe. Er strahlt sie aus, und eine unendliche Stille, Ruhe, Frieden, einfach SEIN. Es tut gut, ihn zu erleben, in dieser Gegenwart zu sein - eine Gegenwart, in der ich ja jetzt immer sein darf. Tiefe Stille, Einssein und Frieden. Er hat das noch stärker verankert. Merke auch derzeit, dass es eigentlich egal ist, wo man ist, der Frieden ist da, das Einssein ist da - wo auch immer ich bin.

In der letzten Stunde im Hotel fand ich das neue Testament in der Schublade und las darin - kraftvolle Texte, der 1. Korintherbrief..., die Offenbarung des Johannes.... Das letzte Mal, dass ich in der Bibel las muss noch im letzten Jahr gewesen sein, noch vor dem Erwachen. Nur: warum sprach Jesus immer davon, dass wer an ihn GLAUBT, in das Himmelreich kommen werde? Der Glaube allein kann's doch nicht sein... da muss was falsch übersetzt sein. Vielleicht wer ihm folgt, oder wer ihn in sich findet... ihn verwirklicht im eigenen Wesen... Die Christus-Energie, sie ist das gleiche wie Sat-Chit-Ananda... Sein, Bewusstein, Glückseligkeit - mitten im Leben, IN der Zeit, im Jetzt. Frédéric Lionel hätte gesagt: im Herzen des Kreuzes erblüht die Rose, das Christusbewusstsein. Nach dem Bibellesen war mir so still und dankbar, so erfüllt und glücklich, dass ich die Hände aneinander legte, wie es die Katholiken tun, vor der Mitte der Brust, und ich spürte die kraftvolle, hingebende Energie dieser Haltung. Wenn man dies tut, ohne den Kerker, den die Kirche um all das gesponnen hat, also in kindlicher Reinheit, kann man das Ziel nicht verfehlen. Wir alle sind Gott. EIN Leib, wie im Korinther-Brief steht. Und hätten wir die Liebe nicht, wären wir ein tönendes Erz.....

John de Ruiter wirkt sehr ernst, aber auch sehr Christushaft. Es hat mich beeindruckt, wie stark er auf die Menschen wirkt, die oft in Tränen ausbrechen bei seinen Worten - eben weil sie ihre tiefste Tiefe so ansprechen. Für mich war es ein tiefes Eintauchen in die Stille und ein Teilsein vom Ganzen, in mir war so viel Liebe, und ich mochte jeden Einzelnen der Anwesenden. Immer wieder sah ich mir die Menschen an, und mir war sooo warm und so wohl mit ihnen und zu ihnen. So viel Leiden ist da, so viel Leiden, das aus der Identifikation mit diesem falschen Hund, dem Ego erwächst. Und so viel Sehnsucht nach Frieden und Einssein. Wenn man doch nur helfen könnte...... Ich habe mich mehrmals gefragt, ob Johns Worte die Menschen ins Wachsein katapultieren können... Er spricht, ganz anders als so viele Advaita-Lehrer, direkt aus dem Herzen, der Kopf kann völlig ausgeschaltet werden. Welche Erholung für die Menschen!

 

Samstag, 4.11.06 3.00 Uhr

Wenn ich etwas bei John de Ruiter gelernt habe, dann dies: Es gibt zwar nur EIN Erwachen, aber es gibt große Unterschiede, wie sehr man sich vom SEIN "aufessen" lassen kann. Und daher gibt es auch unter Erwachten noch große Unterschiede, wie man mehr oder weniger "drin" sein kann. Es ist möglich, sich ganz und gar vom SEIN "essen" zu lassen... Aber, so lange man noch in Bindungen steckt oder ständigen Anforderungen ausgesetzt ist, ist dies wohl nicht wirklich ganz und gar möglich - schon allein wegen der Ablenkungen... Davon abgesehen ist es ein Prozess. Obwohl, ich denke, manche hat es von vorner herein so stark erwischt, dass das Ego gleich nachhaltig ausgelöscht wurde...

Aber, ich wünsche mir, mehr und mehr in diese Richtung zu gehen. Und was auch klar wird: sich vom SEIN essen zu lassen, macht alles andere als gesellschaftsfähig. Man wird garantiert noch mehr zu einem Sonderling, zu einem Exoten und Fremdling als man eh schon ist. An John sieht man ja, wohin das führt.... Es ist ja der Weg mehr und mehr in die Stille. Es ist ja die Frage, inwieweit man da überhaupt eine Entscheidung hat... aber das ist mir sowieso gleichgültig, denn wichtig ist, was zieht...

Ich habe oft solche Sehnsucht danach, nur noch in der Stille bleiben zu können/dürfen, mich nicht mehr ablenken zu lassen - doch mein Leben ist nicht danach. Es wird sich aber dahin entwickeln, das weiß ich. Jetzt weiß ich auch erst, jetzt wo diese leise Sehnsucht immer öfter kommt, warum viele Erleuchtete nach dem Erwachen für Jahre in die Einsamkeit gingen. Das wäre jetzt schön, wenn ich das könnte... das wäre schön...

Es ist wie John sagt: es ist leicht zu erwachen und dieses Erwachen dann für "sich" auszunutzen, also das Rest-Ego damit zu nähren. Doch, wenn dem keine Hingabe folgt, ist das ein einseitiger Prozess, in dem man das SEIN für "sich" ausschlachtet... Erst wenn dem mehr und mehr Hingabe folgt, wird man zur Nahrung für das SEIN und verwandelt sich in einen reiner und reiner werdenden Ausdruck des Seins.... Genau das ist ja die Sehnsucht des SEINS nach sich selbst, das mehr und mehr zurück zieht... in den Ursprung, in die Stille. Ein Sterben - im Leben.

 

Montag, 7.11.06

Merkwüdig, wohin mein Leben driftet... Ich beende nach und nach die meisten Beziehungen, will kein Blabla mehr, lieber schweige ich mit mir all-eine. Alles stirbt dahin, wird aufgegeben. Vor mir immer noch alte Tagebücher, mit deren Blättern ich täglich hier das Feuer entfache. Und selbst, wenn ich mal mit Menschen zusammen bin, so fällt mir nichts mehr zu reden ein. Es gibt ja nichts zu sagen, was auch? Und dieses Rumeiern mit den wenigen alten Freundinnen - wo man mit viel Mühe versucht zu erklären, was geschehen ist, wobei man geschickt das Wort "Erleuchtung" zu umschiffen versucht, da es eh keiner glaubt und schon gar nicht verstehen kann...

Immer weniger passe ich in diese Welt... Und ich passe noch nicht einmal in die Satsang-Welt - nichts gibt es, wo ich mich zugehörig fühlen könnte - außer... ja... außer Gott. Und damit bin ich wieder allem zugehörig, und doch nicht wirklich... Diese Traumwelt hier ist nicht mehr meine Welt. Traummenschen führen Traumgespräche mit Trauminhalten, von Traumwichtigkeiten, Traumvorstellungen, Traumwünschen und Traumleiden.

Und ich schaue ins Feuer und verkokele so langsam Seite für Seite eines Lebens, das nie wirklich war. Nie ehrlich, nie wahr. Und jetzt, wo es wirklich, ehrlich und wahr ist, geschieht nichts mehr. Hält alles an. Bleibt stehen. Schweigt alles. Nichts bewegt sich mehr. Es ist still. Schön still, und doch unheimlich - für den Verstand, den ruhelosen Genossen. Er rafft's einfach nicht.

"Nun lasse man mich in Ruhe. Nun mag man an mein Fernsein sich gewöhnen. Ich will meine Augen schließen..." (Pablo Neruda)

 

Freitag, 10.11.06

Gestern sah ich ein Video mit Samarpan, in dem er allen Ernstes behauptete, Jesus sei in jeder Sekunde am Kreuz zutiefst glücklich gewesen....da er immer in dieser Glückseligekeit gelebt hätte... Na, also, ich muss sagen, das ist doch Schwachsinn. Nichts gegen Samarpan - sicherlich erwacht - aber das halte ich für komplett blödsinnig. Wenn jemand große Schmerzen hat, ist er nicht glückselig - wie soll das gehen? Und: warum sagte Jesus am Kreuz: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Nicht vielleicht deshalb, weil er eben diese Verbindung in diesem Augenblick nicht mehr fühlen konnte?

Jesus Christus war Mensch, IN einem Körper, Schmerzen und Pein ausgesetzt, am Ende zutiefst schwach, zutiefst leidend... Sicherlich hat er die Hingabe wieder gefunden, doch nie und nimmer war er in jeder Sekunde am Kreuz glücklich. Ich finde es fatal, solche Märchen zu erzählen, denn es suggeriert, dass Erleuchtete in ewigen Glückszuständen schwelgen - das ist schlicht nicht wahr! Es ist richtig, es existiert ein ewiger innerer Zustand von Glückseligkeit, in jedem Menschen! Doch man kann sich nicht unentweg darauf einschwingen - auch ein Erleuchteter nicht. Der Erwachte ist zwar tausendmal öfter darin als andere Menschen und weiß um die schöne Wirklichkeit - dennoch ist er nicht pausenlos glücklich.

Ja, ich spüre in mir ein wunderbares Einssein, eine herrliche Reinheit, Ganzheit und Liebe. Sie sind immer da - sie sind das Leben. Doch gestern, als ich mir große Sorgen um meinen Sohn machte, da waren auch ganz, ganz andere Gefühle da. Die wechselten zwar sekündlich, und es ist nachwievor niemand persönlich da, der das alles fühlt, und doch sind all diese Gefühle da, unangenehme wie angenehme - und werden wahrgenommen. Und nicht alles ist Glückseligkeit!!!

Jesus Christus war ein großartiger Mensch, er war aufrichtig und wahr bis zum Exzess, er war ein Mensch völliger Hingabe zu dem, was er wusste, und er lebte es bis zum bitteren Ende. Hingabe und Liebe sind seine große Botschaft an die Menschen. Und es war nicht sein Glaube, der ihm die Kraft für ein solches Leben gab, sondern sein WISSEN! Existenzielles Wissen um sein wahres Sein, um die Einheit und Verbundnheit von allem - um den EINEN Leib, der wir alle sind.

Hallelujah - Ehre sei Gott!

Jesus Christus fühlt sich für mich sehr ernsthaft an. Nichts humorvolles ist von ihm überliefert... Oder weiß ich nur wieder was nicht? Auch John de Ruiter ist ein sehr ernster Mensch. Macht Hingabe ernst? Ich spüre auch in mir, dass es ernster macht, wenn Hingabe da ist. Dann gibt es weniger Anlässe zum Lachen, da man seinen erwachten Zustand nicht mehr genießt, sondern das Genießen auch hingibt, also irgendwie "opfert". Die Hingabe - das ist wohl wichtig - soll einfach so geschehen, ohne etwas zu wollen. Aus Freude an der Liebe im Herzen. Lachen und Humor fließen aus dem Sein, durch die Persönlichkeit ins Jetzt. Wird die Persönlichkeit hingegeben, kann es nicht mehr heraus fließen, sondern fließt zurück... Ist es nicht schöner, wenn es heraus fließen kann? Um Andere anzustecken beispielsweise? Glücklicher zu machen? Wir haben doch einen Körper, um zu agieren, zu reden, uns zu verbinden und zu lachen...

Fragen... Werde vielleicht doch mal irgendwann Pater Williges-Jäger aufsuchen...

später:

Habe in der Bibel im Buch Jesaja gelesen, und mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, dass das symbolisch die Geschichte des spirituellen Weges ist - mit dem guten Ende, dem Erwachen... Und mir wurde klar - was ich auch bei Weinreb wohl auch vor vielen Jahren schon gehört habe - dass "Israel", "Jerusalem", "Jakob" hier symbolisch für das Göttliche im Menschen steht. "Ägypten" und "Götzen" für Elementale und Täuschung. Auch wie Gott dort dargestellt wird, findet in mir großen Widerhall, man darf das nur um Gottes Willen nicht wörtlich nehmen, sondern darf es nur als Bild betrachten. All die Kämpfe und Schlachten, all das spielt sich IM Menschen ab, dort wohnt auch Israel, das Göttliche, das siegen wird. Und wo Gott alle Sünden tilgt und alle Schuld, da ist Erwachen geschehen, dort wo das Leiden endet und das goldene Zeitalter beginnt...

Ich erinnere mich, dass das die Lehre der Chassidim ist, dass sie das alte Testament so verstehen, als seien all das Geschichten, die IM Menschen ablaufen, all die Völker, all die Gestalten, all die Guten und Schlechten - all das ist IN uns. So gesehen ist das alte Testament ein ungeheurer Schatz und kann ist für mich spannend wie ein Krimi.

 

Montag, 13.11.06

Wiedermal ein Ende. Ein Loslassen. Bin das, was man "nachdenklich" nennt, aber irgendwie ohne nachzudenken. Einfach in Ruhe und Stille. Die vielen Gefühle sind lange nicht so stark wie früher, und sie ziehen mich nicht mehr in ihren Bann, kommen und gehen und darunter ist Frieden. Auch die warmen Gefühle sind nur zeitweise da... wie es nunmal so ist. Der Mensch ist ein Abgrund. Da gibt es eine Art "schwarzes Loch", das immer wieder alles aufsaugt und einen "implodieren" lässt. Das körperliche Leben scheint etwas zu sein, das sich lediglich an der Peripherie abspielt und geneigt ist, sich immer wieder für das Ganze auszugeben, aufzuspielen... tja, wenn es nicht so armselig wäre, dieser Versuch... fast zum Lachen...

Die Stille ist allumfassend. Über die Stille gibt es nichts zu sagen, sie gibt nichts her an Worten oder Bildern. Durch die Stille atmet Gott. Ein und Aus. In diesem Atem geschehen alle Dinge.

Es ist so ein "kühler" Wind, dieses Gefühl, wieder ganz ohne eine Beziehung zu einem Mann zu sein. Eine Erinnerung an all die Trennungen, die in meinem Leben schon waren. Doch der Schmerzkörper will nicht wirklich wieder erwachen. Ich kann mich noch erinnern, wie es war, wenn es mir früher bei dem Ende einer Beziehung mit Macht durch den Bauch zog... der Schmerz, die Einsamkeit................

Nichts von alldem ist jetzt da. Es ist einfach Leere da. Stille und Frieden. Leben ist da. Hiersein. Kein Gefühl. Da waren Träume heute Nacht, doch ohne Enttäuschung oder Schmerz. Mein Kopf ist leer. In der Morgenstunde, noch im Bett, ließ ich mich aufsaugen. Hingabe. Alles darf geschehen. Alles darf sein. Auch Trauer.

So langsam kehrt wirklich völliges Nichtsein in mich ein.... Keinerlei Antrieb mehr zu irgendwelchen Hobbies, nur noch Funktionieren im Alltag. Und stellt der keine Anforderungen, falle ich in die Stille und tue nichts. Ich mag auch nicht mehr ständig Dinge produzieren, ob dies nun Beziehungen sind, oder Gemälde, Wünsche oder Ziele. Es hat sich ausproduziert. Es macht einfach keinen Spaß mehr, dauernd Neues oder Anderes zu tun. Ich will nur noch sein. Manchmal flackert es wieder auf, das alte Wollen, so wie gestern, als mir vorschwebte, irgendwann Bücher zu schreiben... Doch wozu eigentlich? So was flackert wirklich auf wie eine Flamme und verebbt wieder... Alles noch reflexartige Zuckungen des Mind-Gefühls-Apparates, der nach fünfzig Jahren Training nicht stehen bleiben kann. Ich schau ihm zu und schweige.

Es bleibt nur der Blick nach Innen, ins Zentrum, dahin wovon nicht gesprochen werden kann, und das Eintauchen da hinein.

 

später:

Es ist jetzt ein Impuls da, und ich denke, es ist ein guter Zeitpunkt, das öffentliche Tagebuch an dieser Stelle zu schließen. Es ist alles gesagt, was gesagt werden kann, und die wenigen Gedanken und Gefühle sind nicht so spektakulär, dass sie öffentlich gesagt werden müssen. Das Wesentliche ist ohnehin nicht mitteilbar. Und die Anteile meines Rest-Ich, die sich hier noch produzieren wollten, mögen nun auch schweigen.

Genug geredet. Was in diesem Tagebuch steht, mag genügen, um Menschen, die am Erwachen sind, ein wenig helfen zu können - wenn überhaupt... Alles Mehr und Weiter dient nur meiner Eitelkeit und Ihrer Neugier - deshalb bitte ich um Verständnis für diesen Rückzug. Mag sein, dass dies manche Leser enttäuscht, und ich will auch mir das Wort nicht ganz verbieten. Doch ich denke, es muss sich dann nicht als Tagebuch manifestieren, denn vieles ist doch zu privat und möchte nicht in die Öffentlichkeit. Wenn dringend etwas gesagt werden soll, wird es sich auf dieser Homepage als Rubrik wieder finden.

Ich danke allen, die hier mit gelesen haben, für ihre Liebe, für ihr Mitfühlen und Mitdenken und Mitspüren, für ihre Anteilnahme und schicke Euch allen mein ganzes Herz. Ich wünsche Euch den Frieden und die Liebe des SEINS, das Ruhen im Zentrum und den Blick in die Quelle. Alles ist immer in Bewegung, es gibt kein Halten. Und dieses Tagebuch ist nur ein Tropfen in der Brandung. Das Meer ist das Ganze, sind wir alle, du und ich - es gilt all-eins zu schwimmen.

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