Donnerstag, 5. Oktober 2006 Es ist schon wirklich interessant, auch lustig, wie sehr der Verstand/Mind/Ich immer wieder krankhaft versucht, sich alles mögliche einzuverleiben, anzuziehen, so zu tun, als sei ER es, der einen Erfolg errungen hat, etwas erreicht oder erkannt hat... Mit allen Mitteln versucht er immer wieder zu suggerieren, "ich" (ER) sei erleuchtet, oder es gäbe dringend noch etwas anzustreben, um es endlich zu werden, es müsse etwas erreicht werden, ich müsse noch irgendwelche Übungen machen, z.b mehr in der Stille sein, sonstwas... Wenn dann fast auf ihn reinfalle und beginne, mich wieder mit irgendeinem Erleuchtungs-Schwachsinn zu identifizieren, fühle ich mich augenblicklich schlecht - und weiß auch gleichzeitig, dass das alles nicht "stimmt"... weiß, dass das nicht wahr ist, und bin dennoch manchmal für Tage, manchmal nur für Stunden ein Opfer seiner Illusionsmaschinerie... dieser elende Verstand kann einen echt wahnsinnig machen... Jetzt ist das Ganze schon ein dreiviertel Jahr her, und noch immer fall ich auf ihn rein, immer wieder überzeugt er mich fast, dann stecke ich voller Fragezeichen, spüre, etwas ist nicht "in Ordnung", suche nach "Methoden", was ich tun könnte... und dann wieder streife ich es einfach so ab und bin wieder da... Und irgendwann geht's dann wieder los... Es ist eine Wellenbewegung des Erwachens, fast wie ein Spiel, und hat seine eigenen Freuden und Leiden. Das Spiel unterscheidet sich in Inhalt und Qualität von früher, aber noch immer ist es das Versteckspiel Gottes.... Es macht weniger Spaß, wenn der Mind mich mal wieder "in der Tasche" hat, und wird jauchzend schön, wenn der Schleier sich wieder auflöst... dieses immer wieder Auftauchen nach dem Versunkensein, die Entspannung, die dem Hellwerden unmittelbar folgt, das Umsichblicken im Jetzt, in der Wirklichkeit, im SEIN... befreiend..... Sofort verschwindet jegliche Ablehnung von was auch immer... sofort ist das Jetzt einfach wunderbar, ist alles wunderbar, weil es DA ist, weil es existiert, diese schöne Welt, Luft, Wolken, Häuser, Menschen, Tiere... ich liebe alles so unendlich! Es liebt sich so herrlich durch mich durch... Mal sehen, wie das wohl so weiter geht... später: Es macht Freude, sich das alles einzugestehn, ehrlich zu sein, nicht zu beschönigen oder zu vertuschen... Das Leben wird noch leichter als es eh schon geworden ist... da ich nichts bringen muss, nichts sein muss, nichts darstellen muss. Ich bin niemand und ein Teil von mir hat Schwierigkeiten, das zu begreifen, das ist alles. Eigentlich wunderbar, niemand zu sein. Sehr erleichternd, sehr beglückend, so frei wie ein Vogel am Himmel... Der Verstand neigt zum Ballast, zur Schwere, zur Verantwortung, er drückt wo er nur kann, will aufbürden, will tun, will erreichen, will, will, will... Nur gut, dass ICH nicht will.... Eben las ich im Vorbeigehen: "Die Planeten-Energien erspüren... Informationsabend mit sowieso... Übungen zur erweiterten Wahrnehmung...." Jaja, lang ists her, dass mir das etwas sagen konnte. Ich erinnere mich noch gut, aber all das interessiert mich nicht mehr. All das fühlt sich an wie geträumt. Wirklich ist nur der Augenblick, und der ist flüchtig und ändert sich ständig. Das Festhalten ist eine sehr, sehr verfestigte Gewohnheit dieses Wesens namens Gabi. Wer weiß, ob man damit jemals "fertig" wird... das aufzulösen... sterben muss schön sein....
Montag 9.10.06 Ich glaube, ich weiß jetzt, worauf es John de Ruiter ankommt... Einiges wird durch das Erwachen in Bewegung gesetzt, zum Einen der Genuss der Wahrnehmung des neuen/alten Zustandes, zum Anderen das Reflektieren darüber, sprich, das Gedankenmachen darüber und einsortieren, wie sich auf Basis dieser Sicht alles verhält... das Worte suchen, der Mitteilungsdrang über all das. Denn der Verstand kommt zurück und ist dann nach wie vor dicke da und kastelt ein, spinnt herum, sucht nach Bildern und Geschichten, um die jetzt erkannte Wahrheit zu verpacken und gegebenenfalls mitzuteilen oder aufzuschreiben, oder was auch immer. Auch all das ist im Grunde "mindfuck", eine gewisse Art der Selbstbefriedigung... Was ich jedoch nicht verstehe, ist dass John de Ruiter das im Prinzip verurteilt, also ungenügend findet... denn es ist ja so, dass all das ebenfalls Ausdruck des Seins ist, wie alles Ausdruck des Seins ist... Allerdings ist dieser Ausdruck des Seins, wie viele andere auch, "versaut" von der Programmierung, die ja jeder in sich trägt, eines Handelnden bzw. eines Wesens, das all dies wahr nimmt und versucht zu verarbeiten. Es ist also nach wie vor gefiltert durch Vorstellungen bzw. eben Programme. Mir scheint, John de Ruiter hat es tatsächlich geschafft, alle diese Programme zu durchschreiten bzw. hinzugeben... das meint er mit der Hingabe an "das kleine Bisschen, das wahr ist"... Mit dem Erwachen allein ist es also nicht getan, sondern darauf folgt die ständige Hingabe. Ich merke schon, wenn ich so genüsslich über all diese Dinge nachdenke, dass es eben ein Genuss, ein Spaß ist, den man geneigt ist, fest zu halten. Nach wie vor werden ja schöne Dinge lieber festgehalten als schlechte... und generell dieses Festhalten ist nicht Hingabe... ich glaube, das meint er - unter Anderem... Aber ich möchte noch ein Ergebnis meines "mindfucks" aufschreiben: Ich finde ein anderes Bild viel treffender als das der Zen-Leute mit dem klaren, leeren Spiegel... - Ich sehe ein Bild vor mir: den Menschen als einen Teil der Schöpfung, verwachsen und verbunden damit wie ein Baum mit der Erde. Um ihn herum ist ein mystischer Glaskasten, den er von Innen bemalt mit vielen Farben, mit all seinen Vorstellungen. Viele dieser Bilder haben eine Grundfarbe, vielleicht grau... das ist das, was er für sein Ich hält... Manche Stellen sind hell, manche schwarz und dunkel... Da kann es Engel und Teufel geben und Bilder, die täuschend ähnlich aussehen wie die Wirklichkeit, die er DURCH den Glaskasten sehen könnte, wenn er durchsichtig wäre... und mit seinem Wandel hin zur Deidentifikation entstehen zwischen drin mehr und mehr leere Stellen, wo man durchgucken kann. Und plötzlich wird man gewahr, dass man in einem Glaskasten sitzt und das gar nicht die eigentliche Wirklichkeit ist, sondern sie dahinter liegt. Man wird ebenso gewahr, dass man diese Wirklichkeit niemals verlassen hatte, dass man immer zu ihr gehörte... Die Farben werden durchsichtig. Vielleicht kleckst man noch hie und da herum an seinem Glaskasten, und manchmal ist er wie aufgelöst... Das Erwachen ist die Erkenntnis der Unwirklichkeit des Glaskastens..., und folgt man John de Ruiter, so löst sich eines Tages der Glaskasten ganz und für immer auf, dann gibt es nichts eigenes mehr, nur noch Wirklichkeit. Dann sind die Programme aufgelöst. Ich verstehe. Es genügt also nicht zu erwachen. Das ist seine Botschaft an die Erwachten. Und er hat Recht. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Erwachen und Realisation. "Es ist billig zu erwachen" sagt er, das Trugbild des Glaskastens zu erkennen ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, es ist, sagen wir, eine Hürde, die geschafft ist, vielleicht die schwierigste, denn alles was danach kommt, wird leicht und luftig. So vieles ist "mindfuck". Auch im Forum schreiben ist mindfuck. Hier dieses Tagebuch ist mindfuck. Aber das macht nichts. Das Schöne am Erwachen ist die Großzügigkeit des Seins, das alles gestattet und nichts verurteilt... Ich weiß auch nicht, ob es verdienstvoller ist, wie John den Glaskasten aufzulösen, oder ob es irgendwie zu verurteilen ist, ihn noch ein bisschen stehen zu lassen... Dem Sein dürfte das egal sein. Allerdings erhöht sich die Strahlung und die Wirkung auf die Schöpfung vermutlich mit dem völligen Auflösen um ein Vielfaches. Die Hingabe kann nur aus Liebe zum SEIN entstehen, aus Liebe zu sich selbst, in diesem Falle dem "großen Selbst".
Donnerstag, 12.10.06, 5.00 Uhr morgens Seit halbvier bin ich wach - es wollte einfach nicht weiter schlafen, und so blieb ich einfach in Stille liegen. Wunderbar, das All-eins-sein. Hätte man noch einen Menschen zum Streicheln, so streichelte man sich doch selber... Ich liebe mich - damit meine ich nicht die kleine Gabi, sondern das SEIN, mein herrliches, unvergleichliches SEIN, tatsächlich bin ich die ich bin... ha! Wie habe ich diesen Satz bei Giaco gehasst... "Ich bin der ich bin"... Ich glaube auch bis heute nicht, dass er ihn wirklich verstanden hatte, sondern er hat ihn für seine Giaco-Zwecke benutzt. Aber, das SEIN ist großzügig - es gestattet alles, alles darf SEIN. Sogar dem schlimmsten Terror, den schrecklichsten Greueltaten setzt es nichts entgegen. Das SEIN wertet nicht. Ich erinnere mich, dass ich schon als kleines Kind von Ängsten heimgesucht war, dass es mir sehr schwer fiel, alleine einzuschlafen, überhaupt alleine im Bett zu liegen. Ich stellte mir immer vor, in einer Art Holzkiste zu liegen, in schwarzer Dunkelheit, vollkommen geschlossen, mit einem Guckloch, das direkt ins hell erleuchtete und warme Wohnzimmer meiner Eltern ging... so war die Verbindung zu ihnen da, ich war geschützt und nicht so ganz alleine. Arme Kinder, was sie alles mitmachen müssen... Diese Getrenntheit, hier in der Dualität, das Auseinanderreißen in verschiedene Körper... Die Trennung ist nur scheinbar, und es ist so beglückend, ich bin so dankbar, dass ich jetzt ständig in diesem All-eins-sein schwingen darf. Vorhin war es gar so, dass ich nicht mehr wusste, wer ich war, dass ich mich fragte, ob ich überhaupt noch denken kann, oder ob ich nicht vielleicht debil geworden bin? Das Sein braucht keinen Intellekt. Der Intellekt ist die Krankheit des Menschen. Mag sein, dass er auch ein Segen ist - das kann ich nicht beurteilen, aber in seinem Verhältnis zu Gott ist er seine Krankheit. Auch ohne Gedanken IST man. Sat-Chit-Ananda... selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich. Später: Heute auf der Fahrt zum Dienst bin ich knapp einem Unfall entkommen, der schwerwiegend hätte sein können. Ich war selbst schuld. Wegen eines Staus überlegte ich mir spontan umzudrehen, um einen anderen Weg zu nehmen. Ich stand vor einer roten Ampel, niemand kam entgegen und entschloss mich zum Drehen, schlug ein und fuhr los, als von hinten ein Lieferwagen angeschossen kam, den ich schlicht und ergreifend übersehen hatte. Der machte eine Vollbremsung und blieb Zentimenter entfernt stehen. Der Mann regte sich sehr auf, er kurbelte hochrot die Scheibe runter und brüllte: "Wohl verrückt geworden, was???" Ich wunderte mich, dass mein Herz kein bisschen schneller als sonst schlug, und auch anscheinend kein Adrenalin ausgeschüttet wurde... Ich war dennoch etwas erschrocken und hielt die Hand vor den Mund und sagte "sorry, tut mir leid"... War mir auch peinlich, weil ich nicht gesehen hatte, dass dort eine Linksabbiegerspur war und den Mann so geschockt hatte... Er regte sich schnell wieder ab und ich fuhr dann weiter - im Bewusstsein, dass es sehr knapp gewesen war. Merkwürdig: ich fühlte und fühle mich wie in einem Kokon, so sicher, so unangreifbar, so beschützt, als könne mir nie etwas passieren. Vermutlich fühlte ich mich deshalb so, weil, selbst wenn etwas passieren würde, so wäre auch das gut. Nicht gut, aber akzeptabel. Dann wäre es eben so. Nicht zu ändern. Was ist, das ist, da nützt alles nichts. Dann würde ich jetzt im Krankenhaus liegen und hätte viel, viel Zeit, in der Stille zu sein... oder ganz und gar tot, naja, dann eben das. Eine halbe Stunde später, als ich aus dem Parkhaus kam, fuhr mich fast ein Fahrradfahrer um, der viel zu schnell auf dem Bürgersteig angerast kam, und mich erst in letzter Sekunde sah. Ich sah ihn überhaupt nicht... Auch da... kein Adrenalin, auch kein Vorwurf von mir... es war eben so... diesmal war es "seine" Schuld, doch wer ist schon an irgendwas Schuld, wenn es eben so geschieht, wie es geschieht? Dieser Frieden heute morgen im Bett, diese Stille in den Stunden, in denen ich wach lag... sie tragen und tragen und tragen... ich bin sicher, ich bin frei, es kann nichts geschehen, was beunruhigen müsste. Als ich die Fast-Unfall-Geschichten hier bei der Arbeit erzählte, hieß es: "Ach, du Arme, du bist bestimmt fix und ferig... das muss ja ein Schock gewesen sein..." Nee, komisch, wars nicht. Weiß auch nicht, wieso. Mich schockt anscheinend nix mehr... Um mal wieder so richtig advaitisch zu sagen: WEN denn auch? Muss grinsen... ich mags ja nicht, dieses Wer- und Wen-Gefrage.... Dieses ganze Advaita-Gefasel... Meist reden Leute von diesen Dingen, die gar nicht darin sind, sondern noch voll identifiziert... da kann man das wunderbar benutzen, um einen klugen Eindruck zu machen, aber geholfen ist niemandem damit... Was für ein Geschenk dieses Erwachen war, ist nicht zu sagen, ist unbeschreiblich, der Frieden, das Glück des Seins, das sich jetzt immer mehr ausbreitet, ausweitet, Raum nimmt.... so nah... so schön... wenn es doch nur alle Menschen leben könnten, dieses Sein und sonst nichts... Es gäbe tatsächlich keine Probleme mehr, auch keinen Hass und vermutlich so gut wie keine Gewalt. Natürlich gäbe es ein Kämpfen um Nahrung, sofern nötig, doch auch ein Hingeben an das was ist.. das Kämpfen bliebe im Rahmen.
Montag, 23. Oktober 2006 Kann es sein, dass man einem Menschen seelische Schmerzen zufügen muss, um seinem Weg und sich selbst treu zu bleiben - wo es doch gar keine Trennung gibt, kein Du, kein Ich und keinen Weg? Es geht bei mir mehr und mehr, Tag für Tag weiter dahin, dass ich frei sein will. Auch von menschlichen Bindungen. Es ziehen mich nur noch Menschen an, die das Sein erstreben oder bereits gefunden haben - darin sind sie ja eh alle, niemand kann heraus... Heute ist traurige Stimmung da und das Gefühl zu versinken in einem Sumpf aus Ungesagtem, Ungetanem. Und das, wo Gabi immer so schonungslos ehrlich war... Ich wusste nicht, dass es so schwer ist, zu trennen, wenn man im Einssein ist. Früher ging "mir" das leichter von der Hand. In der Identifikation mit dem Ich war das kein sooo großes Problem. Ich beuge mich unter meinem Schicksal... tja, wer beugt sich da überhaupt noch...? Alles, was Gabi einmal zu sich heran gezogen hat, muss sie auch wieder auflösen, bzw. es muss sich wieder auflösen. Und es wird sich wieder auflösen. Diese alte Mutter im Haus, diese halbstarke Sohn hier bei mir, dieser ganze materielle Ballast... und diese geschlechtliche Beziehung... Ja, ich sehne mich nach einem einfachen Leben, irgendwo in Frieden und Stille. Es ist gar nicht so glücklich zu erwachen, noch während man überall dermaßen eingebunden ist... Alles ist verquickt, verzahnt, es ist wie ein Wollkneuel, dass es zu entwirren gilt. Es tut mir in der Seele weh, einem Menschen weh zu tun - ich kann es einfach nicht. Und ohne dieses Ich, das sich sonst immer verletzt und falsch behandelt fühlte... wie und wer soll da jetzt noch agieren? Ich kann nur den Moment leben und die Wahrheit des Augenblicks. Und der war gestern letztlich: doch keine Trennung. Und dann saßen wir da auf dem Balkon und lachten uns krank über dies und das, es war sooo lustig, wir sooo vertraut und ähnlich schwingend - doch rechtfertigen solche Momente keine sexuelle Beziehung. Das Sein ist da. In Freud und Leid. Egal was man tut, es wertet nicht, es gestattet wirklich alles. Das ist schön! Ich kann tun was ich will, doch was will ich? Wer denn? Ich bin machtlos dem Augenblick ausgeliefert. In meinen Programmen doch ohne die Identifikation. Das ist der Fluch des frisch Erwachten: er ist nach wie vor den Programmen ausgeliefert. Er nimmt sie halt nicht mehr ernst. Aber wenn jemand leidet, so ist das ernst - für mich jedenfalls fühlt es sich ernst an und traurig. Das Herz dann schwer, der Himmel grau und regnerisch... Es gibt also nicht nur schöne Stunden im Sein, auch schwere - die ganze Palette. Sah gestern ein Video mit Eckhart Tolle... der ist ja süß! Er hat was von einem kleinen, verschmitzten Gnom, er lacht sich gern ins Fäustchen, oder auch nicht ins Fäustchen... er lacht viel, nur etwas unterdrückt... eben nach seinem Programm... Ja, wenn er nicht erleuchtet ist - wer dann? Es ist wunderbar, wie viele Menschen er anzieht... was Besseres kann unserem Globus nicht passieren... Jedes Wort ein Wort aus Gold. Er kann "die Sache" wunderbar schildern! Tausendmal besser als ich. Er ist mit Recht in einer so prominenten Position. Er kann das gut, er ist voll drin, tief darin im Sein. Ich bin auf John de Ruiter gespannt. |