Ich war 26 Jahre lang auf der spirituellen Suche. Das Gefühl der Getrenntheit war manchmal unerträglich. Ich wusste vom Kopf her und aus tausend Büchern, dass Gott in mir wohnt, dass er da irgendwo in mir sein muss, doch mein Lebensgefühl war schmerzhafteste Sehnsucht und das Gefühl, es noch nicht erlangt zu haben. Parallel dazu war in mir ein tiefes Loch des Hungers nach Liebe, nach dem "Richtigen", nach Sättigung und emotionaler Fülle. Ich glaubte damals, das Gefühl der Liebe müsste immer präsent, immer da sein, sonst stimmt etwas mit der Partnerschaft nicht. Kein Wunder, dass eine Trennung der anderen folgte. Ich wurde zwar nicht depressiv, aber doch sehr schwermütig, zog mich immer mehr von Freunden zurück, machte meine Meditationen und zog meinen Sohn alleine groß - während sich die recht distanzierten, schmerzhaften Männer-Beziehungen die Klinke in die Hand gaben. Irgendwann nach einer wirklich unfassbaren Enttäuschung (der Mann hatte mich 4,5 Jahre lang betrogen und belogen - und ich hatte es nicht gemerkt) gelang es mir endlich, es mit mir alleine auszuhalten. Ich konnte diese Enttäuschung sogar positiv nehmen und die Reinigung nach dem Knall genießen, sogar Jahre später wirklich verzeihen. Tja, und dann, nach einer Zeit des Alleineseins kam die Super-dooper-Kundalini-Erfahrung, die mich natürlich tief beeindruckte und mich - was sonst - ins spirituelle Ego schleuderte. Dort auch nicht gücklich, weil immer noch innerlich getrennt, verbrachte ich dann noch 1-2 Jahre, bis ich auf die Frage aller Fragen stieß "Wer oder was bin ich wirklich?" Eine heilsame Frage, die alles über den Haufen wirft und - wirklich ernsthaft gestellt - zutiefst beglückende Freiheit aufkeimen lässt. Erst hat sich mein Verstand beruhigt und ich konnte erkennen, dass ich und der Baum nicht verschieden sind. Einige Zeit später dann hat sich mein Herz beruhigt und öffnete sich in einer sehr, sehr stillen und hingegebenen Minute der tiefen Dunkelheit und Ohnmacht - und "ich" landete weich in meinen eigenen Armen. Es war - ich merkte es erst im Nachhinein - etwas geschehen, ein Verschmelzen und ein Verschwinden von etwas. Ich konnte "mich" nicht mehr als Person finden. Da wo vorher ein "Ich" zu sein schien, war nichts mehr, bzw. einfach nur Fülle. Meine Kinder-Seele, das was ich schon im Kinderwagen WAR, war ich immer noch... rein, unschuldig und liebevoll. Und das war ich immer gewesen... nur waren meine Forderungen an die Welt so immens, dass ich mein ganzes Leben fernab von mir selbst fristen musste. Ja, und, um die Geschichte (bis heute) komplett zu machen: Meine Wünsche erfüllten sich, als ich sie nicht mehr hatte. Ein wunderbarer Mann schneite in mein Leben (ist aber auch nicht immer alles nur Zuckerschlecken, siehe Blog), ich begann zu schreiben und zu kommunizieren - auf einer ganz anderen Ebene als ich es früher getan hatte, und schließlich bekam ich sogar die Gelegenheit, für die ConnectionSpirit zu schreiben - ein Traum von mir, den ich noch nicht mal zu denken gewagt hatte, als ich noch Wünsche hatte. Ich bin dankbar für alle Erfahrungen meines Lebens, auch die sogenannten "schlechten". Ohne sie wäre ich nicht da wo ich heute bin, und ich bin weitgehend glücklich. Vor allem seit ich nicht mehr arbeiten gehen muss und sich die Freiheit auch auf meinen Alltag ausgedehnt hat. Jetzt wo ich mehr Zeit und Ruhe für mich selbst habe, werde ich auch wieder offener für persönlichen Kontakt. Wer mich also mal besuchen mag und Freude an Gesprächen über das Wesentliche hat - ich freue mich. Außerdem hätte ich Lust, eine regelmäßige Meditationsgruppe, Stille und Gespräch (zunächst ein Mal im Monat) bei mir zu machen. Ich lebe im vorderen Odenwald. Keine finanzielen Interessen, aber viel Neugierde und Wohlwollen für DICH. Wen das anspricht, bitte ich mich einfach anzurufen: Tel.:06253988322. Wer jetzt noch nicht genug von mir hat und es gerne genauer wissen will, was ich so sprituellerseits getrieben habe und treibe, kann sich noch meinen Lebenslauf in Zahlen anschauen. Herzliche Grüße, Gabriele |